Tag des Waldes

21. März 2020
International
Der Internationale Tag des Waldes ist die Antwort auf die weltweite Waldvernichtung. In den 1970er-Jahren wurde er erstmals durchgeführt.

Mit diesem Tag soll das Bewusstsein für Wälder bei allen Menschen auf der Welt gesteigert werden. Durch die wachsende Bevölkerung werden sie in Zukunft noch wichtiger als sie es heute schon sind.

Ins Leben gerufen wurde der Internationale Tag des Waldes durch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Jedes Jahr wird dafür ein anderer Themenschwerpunkt gesetzt. 2020 heisst das Motto «Wälder und Biodiversität».

2019 war das Thema «Wälder lieben lernen». Im Mittelpunkt stand dabei die Bildung rund um Wälder. Insgesamt wurden fünf Schlüsselbotschaften verfasst:

• Wälder zu verstehen und sie gesund zu halten, ist entscheidend für unsere Zukunft.
• Man ist nie zu jung, um etwas über Bäume zu lernen.
• Modernes und traditionelles Wissen in Kombination ist der Schlüssel, um Wälder gesund zu erhalten.
• Investitionen in die forstwirtschaftliche Bildung können die Welt zum Besseren verändern.
• Frauen und Männer sollten den gleichen Zugang zur Waldbildung bekommen.

Nachhaltig und schonend bewirtschaftete Wälder sind entscheidend, um auf Herausforderungen durch den Klimawandel reagieren zu können. Auf der ganzen Welt tragen sie zum Wohlstand der Menschen bei. Auch für die Gesundheit und das Wohlergehen der heutigen und kommenden Generationen sind sie enorm wichtig. Waldbildung ist dabei ein zentraler Schritt auf dem Weg zu langfristig gesunden, vielfältigen Wäldern weltweit.